Die AfD stellt als Bundestags-Novizin die größte Oppositionsfraktion. Gleichzeitig ringen die Volksparteien um Wählerstimmen und Mitglieder. Die politische Stabilität ist nicht nur in Deutschland ins Wanken geraten. Auch in anderen europäischen Ländern ist das Parteiensystem teils stark zersplittert und vom Aufstieg populistischer Kräfte tangiert. Erleben wir eine Krise der Parteiendemokratie, eine Vertrauenskrise der Volksparteien? Wie kann es Parteien gelingen, Vertrauen zurückzugewinnen? Wie ist dem breiten Wunsch nach mehr politischer Mitsprache nachzukommen? Wie verändert das Internet die politische Kommunikation? Im Seminar werden Entwicklungen, Herausforderungen und Krisensymptome der Parteiendemokratie reflektiert und Zukunftsprognosen sowie Reformansätze diskutiert.

Dieses Propädeutikum wird durch ein Tutorium begleitet, in dem die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens praktisch angewandt werden. Unentschuldigtes Fehlen in der ersten Sitzung führt zum Platzverlust.

HINWEIS:

Bei diesem Belegungsverfahren können Sie unter einer Auswahl von Veranstaltungen Prioritäten (hoch, mittel, niedrig) vergeben. Bitte nutzen sie die Möglichkeit, mehrere Prioritäten zu vergeben, um Ihre Chance auf einen Platz zu erhöhen.

Der Zeitpunkt der Anmeldung ist nicht relevant für die Vergabe der Plätze! Die Verteilung der Plätze erfolgt am 15.10.2019.
Die Belegungen werden absteigend nach Fachsemester sortiert. Dadurch haben Teilnehmer aus höheren Fachsemestern einen Vorteil, der verhindern soll, dass diese ihre Studienzeit überschreiten. Nach dem Fachsemester entscheidet die gewählte Priorität und eine 16-stellige Losnummer. Das Zulassungsverfahren vergibt nach Möglichkeit die höchste Priorität (Priorität 1 = hoch). Wenn alle Plätze der höchsten Priorität schon belegt sind, werden die Belegungen mit niedrigerer Priorität vergeben.

Bei einer Überbelegung erfolgt die Platzzuweisung per Losverfahren.

Tutorium zum Propädeutikum Europäische Migrationspolitik WS 18/19 von Nicholas Henkel

Donnerstag 14:00-16:00 Uhr in der Kurt-Wolters-Straße 3, Raum: 1122 (ab 01.11.2018)

Global steigen weiterhin die CO2-Emissionen und die Emissionsentwicklung befindet sich derzeit nahe des "Worst Case"-Szenarios des Weltklimarats. Obwohl es ein weitverbreitetes Bewusstsein für den Klimawandel gibt und vielfältige klimapolitische Anstrengungen unternommen werden, ist die (internationale) Klimapolitik derzeit nicht in der Lage, den Klimawandel einzudämmen. Im Seminar beschäftigen wir uns zuerst mit verschiedenen Ansätzen, die Klimakrise theoretisch zu fassen. Vor diesem Hintergrund betrachten und analysieren wir dann die klimapolitischen Entwicklungen der letzten zwanzig Jahre. Wir wollen uns kritisch mit den Möglichkeiten und Hindernissen der Klimapolitik auseinandersetzen und nach Perspektiven beim Umgang mit der Klimakrise suchen.