Das Projekt richtet sich an Master und Bachelor-Studierende der Fachrichtung Landschaftsarchitektur (L), die sich mit klassischen und innovativen Formen von Straßenfreiräumen, Wegen und Plätzen beschäftigen möchten, um in die Zukunft gerichtete Entwürfe zu generieren, die technisch-konstruktive Zusammenhänge mit gestalterischen Aspekten verknüpfen. Außerdem kann das Projekt als Profilprojekt von Studierenden der Vertiefungsrichtung Landschaftsarchitektur und Freiraumplanung (LF) werden.

Hintergrund:

Das ursprüngliche Projekt „Lebendiger Freiraum: Straße!“ im SoSe 2019 war Teil der Ausstellung "FahrRad- Die Rückeroberung der Stadt" vom 27. August bis zum 8. September 2019 in der Documenta-Halle in Kassel. Im WS fungierte das Projekt „Lebendiger Freiraum: Straße II.“  aufbauend und vertiefend, es greift auf das Wissen des 1. Projektes zurück und beschäftigt sich mit der Entwicklung von Parklets.

Außerdem gilt es nicht nur die desolate Situation des Fahrradverkehrs in Kassel zu betrachten, sondern vielmehr die Straße als nicht funktionierenden Lebensraum, auch außerhalb des motorisierten Verkehrs zu behandeln.

Inhalt:

Es geht darum einen konkreten Straßenraum in Kassel zu untersuchen und zu analysieren, mit dem Ziel das Potential der Aufenthaltsqualität des Straßenraumes zu erkennen, um ein funktionierendes Freiraumkonzept zu entwerfen.

Konzeptionell- planerischer Schwerpunkt:

Alle Studierenden werden ihren eigenen Schwerpunkt im Projekt „Lebendiger Freiraum: Straße III.“  definieren, der technisch- konstruktive Zusammenhänge der Objektplanung mit der Gestaltung verbindet. Ziel ist es durch die Ausgestaltung im öffentlichen Raum, dem inhaltlich erarbeiteten Konzept Ausdruck zu verleihen. Außerdem soll ein Blick in die Zukunft in Bezug auf Raum und Material gerichtet werden.  

Vertiefung:

Für die Vertiefungsrichtungen Landschaftsarchitektur und Freiraumplanung (LF)  gibt es die Möglichkeit den planerischen Schwerpunkt in der Ausgestaltung und dem technischen Aufbau im öffentlichen Raum zu vertiefen und in einem angemessenen Umfang zu behandeln.

Voraussetzungen:

Arbeitsmittel und -fähigkeiten: CAD, Bildbearbeitungs- u. Layout-Software, Visualisierung, 3D- Darstellung, digitale Entwurfswerkzeuge.

Studienleistung: termingerechte Referate, Zwischenpräsentationen, ggfs. Tagesexkursionen

Prüfungsleistung:

Zeichnerische (u.a. technisches Zeichnen und Konstruieren), grafische und schriftliche Ausarbeitung in Form eines Readers (Fertigstellung in der Abgabewoche), Modellbau (analog und digital), Konzeption, digitale Präsentation und Diskurs der Projektarbeit.

Außerdem wird die Belegung des Moduls „Das technische Konzept für Landschaftsarchitekt*innen.“ empfohlen.