Globales Regieren (Global Governance) zeichnet sich durch das Mit-, Gegen- und Nebeneinander einer Vielzahl von Akteur*innen aus. Eine zentrale Debatte in der Literatur zu Global Governance geht daher der Frage nach, wer die globalen Spielregeln festlegt: Sind es Staaten oder doch eher internationale Organisationen, transnationale Nicht-Regierungsorganisationen oder gar soziale Bewegungen? Gleichzeitig stehen bei der autoritativen Festlegung der Spielregeln bestimmte grenzüberschreitende Probleme im Mittelpunkt des politischen Interesses: Welche Probleme sollen gelöst werden, und wie werden diese definiert?

 

Zur Beantwortung dieser miteinander verbundenen Fragen führt der inhaltliche Teil des propädeutischen BA-Seminares zum einen in die wesentlichen theoretischen Perspektiven der Internationalen Beziehungen und Internationalen Politischen Ökonomie ein. Zum anderen werden diese Entwicklungen anhand konkreter Fallbeispiele diskutiert, die nach verschiedenen Typen von Akteur*innen strukturiert sind. Der propädeutische Teil macht Studierende mit relevanten Techniken wissenschaftlichen Arbeitens vertraut.