Das Umland von Großstädten ist schon lange nicht mehr als reiner Ergänzungsraum im Sinne einer Zentrum-Peripherie-Systematik zu sehen, sondern bildet ganz eigene Standorte mit eignen Funktionen, Ausprägungen und Dynamiken aus. Es lässt sich eine Entwicklung der Standorte hin zu postsuburbanen Strukturen beobachten, die durch eine funktionale Anreicherung und Vernetzung untereinander zu einer steigenden Unabhängigkeit zur Kernstadt führen kann. Die Suburbia ist ein hoch diverser Raum.

In Anlehnung an die von Kunzmann definierten acht Archipel einer Stadtregion, wollen wir die Metropolregion Frankfurt Rhein-Main untersuchen, um eben jene funktionalen und raumstrukturellen Inseln abseits der Kernstadt aufzuspüren und diese visuell sichtbar zu machen.

Dabei wird das Instrument der Karte als Kommunikationsmittel in der Planung eine wesentliche Rolle spielen. Inwiefern können wir als Planer*innen Karten und Diagramme in räumlichen Entwicklungsprozessen einsetzen?