Narrative Erfahrungen gehören zum Alltag von Grundschulkindern. Klang und Rhythmus begleiten die Sprache der Kinder von Anfang an. Und Rollenspiele sind Bestanteil des alltäglichen Kinderspiels. Die intersubjektive kulturelle Lebenswelt von Kindern wird indes wesentlich über Narrationen hergestellt. Der Kulturpsychologie Jerome Bruner hat den Satz gesprägt: „Wir schwimmen in Geschichten.“  Kindern wird (manchmal) von Erwachsenen erzählt, aber sie erzählen sich auch gegenseitig ihre Erfahrungen mit Geschichten, die sie aus Filmen, Computerspielen, vorgelesenen oder selbstgelesenen Büchern kennen. Kein Wunder, dass die Grundschule sich von Anfang an als Vermittlerin von Erzählungen verstand oder die Form des Erzählens für pädagogische Ziele in Gebrauch genommen hat. Neben dem Erzählen im Alltag ging es dabei auch immer um Formen des literarisch-ästhetischen Erzählens, um das Lyrische und das Dramatische. Die Kinder- und Jugendliteratur hat mit all ihren Gattungen und Formen zwar lange gebraucht, um in der Schule anzukommen. Dennoch ist der Literaturunterricht in der Grundschule heute selbstverständliches Element des Deutschunterrichts.

Warum heute Literaturunterricht in der Grundschule stattfinden soll, was seine Gegenstände sind, was literarisch-ästhetische Lernprozesse sind und welche Unterrichtsformate aktuell den Diskurs der Literaturdidaktik in der Grundschule bestimmen – das sollen die Fragen sein, mit denen sich das Seminar zur Einführung in die Kinder- und Jugendliteratur beschäftigen soll. Weil es in der Literatur um den Eigensinn, die Phantasie und das Affektive geht, wird es im Seminar auch um die eigenen Lektüreerfahrungen und das eigene Verhältnis zur Literatur gehen.

Voraussetzung für die aktive Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zur Präsentation einer eigenen (möglichst aktuellen) Lektüre oder eines Buches, das Sie gern unterrichten würden. Außerdem wird die Bereitschaft zur Vorstellung/Präsentation eines Textes zum jeweiligen Seminarthema erwartet.

Der Leistungsnachweis wird in Form einer Hausarbeit (10 Seiten) zu einer mit dem Seminarleiter abgestimmten Fragestellung erbracht.

Narrative Erfahrungen gehören zum Alltag von Grundschulkindern. Klang und Rhythmus begleiten die Sprache der Kinder von Anfang an. Und Rollenspiele sind Bestanteil des alltäglichen Kinderspiels. Die intersubjektive kulturelle Lebenswelt von Kindern wird indes wesentlich über Narrationen hergestellt. Der Kulturpsychologie Jerome Bruner hat den Satz gesprägt: „Wir schwimmen in Geschichten.“  Kindern wird (manchmal) von Erwachsenen erzählt, aber sie erzählen sich auch gegenseitig ihre Erfahrungen mit Geschichten, die sie aus Filmen, Computerspielen, vorgelesenen oder selbstgelesenen Büchern kennen. Kein Wunder, dass die Grundschule sich von Anfang an als Vermittlerin von Erzählungen verstand oder die Form des Erzählens für pädagogische Ziele in Gebrauch genommen hat. Neben dem Erzählen im Alltag ging es dabei auch immer um Formen des literarisch-ästhetischen Erzählens, um das Lyrische und das Dramatische. Die Kinder- und Jugendliteratur hat mit all ihren Gattungen und Formen zwar lange gebraucht, um in der Schule anzukommen. Dennoch ist der Literaturunterricht in der Grundschule heute selbstverständliches Element des Deutschunterrichts.

Warum heute Literaturunterricht in der Grundschule stattfinden soll, was seine Gegenstände sind, was literarisch-ästhetische Lernprozesse sind und welche Unterrichtsformate aktuell den Diskurs der Literaturdidaktik in der Grundschule bestimmen – das sollen die Fragen sein, mit denen sich das Seminar zur Einführung in die Kinder- und Jugendliteratur beschäftigen soll. Weil es in der Literatur um den Eigensinn, die Phantasie und das Affektive geht, wird es im Seminar auch um die eigenen Lektüreerfahrungen und das eigene Verhältnis zur Literatur gehen.

Voraussetzung für die aktive Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zur Präsentation einer eigenen (möglichst aktuellen) Lektüre oder eines Buches, das Sie gern unterrichten würden. Außerdem wird die Bereitschaft zur Vorstellung/Präsentation eines Textes zum jeweiligen Seminarthema erwartet.

Der Leistungsnachweis wird in Form einer Hausarbeit (10 Seiten) zu einer mit dem Seminarleiter abgestimmten Fragestellung erbracht.