Im Fach Gebäudelehre werden die Zusammenhänge von Raum, Programm und NutzerInnen und die daraus resultierende Gestalt eines Gebäudes – „Hard- und Software“ – und seine typologischen Ausformungen analysiert und zur Diskussion gestellt. Das Angebot richtet sich vorrangig an Studierende der Fachrichtung Architek­tur, aber auch an Studierende der Fachrichtungen Stadtplanung und Landschaftsplanung.

 

BASICS II legt im SS19 den Fokus auf gemischt genutzte, hybride Gebäude.

Der momentan stattfindende gesellschaftliche Umbruch birgt große Chancen herkömmliche Programme und Gebäudetypologien neu zu denken und durch differenzierte Mischformen zu ersetzen.

Anhand von Beispielen werden grundlegende Themen behandelt, die die Elemente einer räumlichen Choreographie bilden und von Bedeutung für die Planung und den Entwurf von Gebäuden und Freiräumen sind.

Neben Grundlagen wie Maßsysteme, Proportionen, Erschließungskonzepte, Regelwerke … und Methoden zur Analyse und Organisation von Raum und Programm werden auch informelle Aspekte in der Wechselbeziehung von Raum, Programm und NutzerInnen betrachtet.

Es werden Beispiele aus der Architekturgeschichte, dem aktuellen Architekturgeschehen wie auch zukünftige Fragestellungen und Szenarien erörtert, die mit gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen einhergehen.

Gebäudetypologien und ihren Mehrwert für eine „lebendige“ Stadt der Zukunft zu untersuchen, ist Kernthema der Lehre.