Gegenstand der Maschinendynamik ist die Beschreibung und Analyse dynamischer Phänomene in technischen Systemen. Im Rahmen der Veranstaltung werden typische Phänomene, Modellierungs- und Analyseansätze der Maschinendynamik behandelt. Sie baut auf der Vorlesung "Technische Schwingungslehre" (früher „Schwingungstechnik  und  Maschinendynamik") auf und führt diese fort.

Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung theoretischer und praktischer Kenntnisse auf dem Gebiet der Strömungsmesstechnik. Nach eine kurzen Wiederholung der Grundlagen der Strömungsmechanik werden mechanische, thermische und optische Strömungsmesstechniken erläutert. Spezielle optische Techniken werden von einem Experten des DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik), Dr.-Ing. Lars Koop, dargestellt.

Das Kennwort zur Einschreibung wird in der ersten Veranstaltung bekannt gegeben und ist am "grauen" Brett (Mö 7, 2. Stock, zwischen Raum 2517 und 2518) des Fachgebiets einzusehen. 

Das erste Treffen mit Erläuterungen zum Inhalt findet statt am Montag, den 21.10. um 8:15 Uhr.


Die Vorlesung Strömungsmechanik 2 baut auf die einführende Veranstaltung Strömungsmechanik 1 auf und ergänzt sie um weitere grundlegende Themengebiete aus der Strömungsmechanik (Grenzflächenspannung, Dimensionsanalyse, Potentialströmung, Gitterströmung, instationäre Schichtenströmungen und Einführung in die Gasdynamik). Sie ist eine der Basisveranstaltungen in der Bachelor-Vertiefungsrichtung Angewandte Mechanik.  

Die Einschreibung ist ab sofort bis zum 10.11.2019 möglich. Der Einschreibeschlüssel wird in der Vorlesung bekannt gegeben bzw. ist am Anschlagbrett des Fachgebiets einzusehen.

Die Vorlesung beginnt mit einer kurzen Einführung am 21.10.2019.   


Die Beschreibung realer Systeme führt in der Regel auf nichtlineare Differentialgleichungen. Oft gewährt bereits die Analyse der linearisierten Gleichungen einen ausreichenden Einblick in die Dynamik – gleichwohl gibt es eine Vielzahl von praktisch bedeutsamen Phänomenen, welche erst durch die Untersuchung der nichtlinearen Gleichungen aufgedeckt und verstanden werden können.

Die Vorlesung soll eine Einführung in gängige Methoden zur Behandlung nichtlinearer Schwingungssysteme geben und technisch bedeutsame nichtlineare Phänomene demonstrieren. Hiermit verbunden ist auch eine Einführung in die Grundlagen der kinetischen Stabilitätstheorie. 

Über das Kennenlernen nichtlinearer Effekte hinaus zeigt erst das Studium der nichtlinearen Dynamik die Gültigkeitsgrenzen linearer Analysen auf und erlaubt damit eine Beurteilung der Gültigkeitsgrenzen linearer Modelle.

Zunächst werden zeitinvariante lineare Systeme (LTI) der Form MDGKN behandelt. Dabei wird u.a. auf die physikalische Bedeutung und die mathematische Struktur der Systemmatrizen eingegangen und vor diesem Hintergrund das Ergebnis interpretiert. Darüber hinaus wird die Behandlung in Zustandsform diskutiert. Für Systeme erster Ordnung wird die allg. Lösungstheorie auf Basis der Fundamentalmatrix diskutiert. Mittels der Jordan-Normalform wird die allg. Struktur der homogenen Lösungen (auch für mehrfache Eigenwerte) sowie der Fundamentalmatrix hergeleitet. Sie kennen wesentliche geometrische Strukturen der linearen Systeme im Zustandsraum (singuläre Punkte, Fluss,…). Abschließend werden Grundlagen zeitvarianter linearer Systeme besprochen.