Das Blockseminar widmet sich dem journalistischen Schreiben in theoretischer sowie praktischer Hinsicht. In einem ersten Teil werden zentrale Aspekte der französischen und deutschen Presselandschaft skizziert sowie unterschiedliche journalistische Textsorten vorgestellt (z.B. Meldung, Bericht, Kommentar, Interview, Kritik, Reportage). Im zweiten und wichtigsten Teil des Seminars geht es dann darum, dieses Wissen praktisch umzusetzen: Alle TeilnehmerInnen recherchieren und verfassen über das Semester hinweg drei eigene Texte, die wir gemeinsam im Plenum besprechen. Als Werkstatt will die Veranstaltung nicht nur in die Praxis des journalistischen Schreibens einführen, sondern auch die Lust an sprachlicher Gestaltung wecken und ein offenes Forum zur Diskussion eigener Texte bieten.

Die Mediengeschichte des Smartphones scheint kurz, tatsächlich schreibt sie sich aber ein in eine Kulturgeschichte des Telefons und der Elektronik, die ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Durch die Lektüre von verschiedenen theoretischen Texten soll zunächst dieser historische Kontext aufgerufen werden, um dann später präzisieren zu können, welche neuen und einschneidenden Veränderungen die internetfähigen Handys der jüngsten Vergangenheit und Gegenwart erbringen. Im Hintergrund steht die kulturtheoretische Fragestellung, die am prominentesten von Marshall McLuhan formuliert worden ist: die Frage nach den kultur- und gesellschaftsmodellierenden Eigenschaften von Kommunikations- und Speichermedien.

Im Vordergrund des Seminars steht die gemeinsame Erarbeitung der Texte. Eine große Bedeutung hat hierbei diese Lernplattform, über die weitere Informationen über die Studien- und ggf. Prüfungsleistungen gegeben werden.