Einführungsstudio Landschaftsplanung – „Vielfalt“

Wintersemester 2019/2020

Projektgebiete: Ahnatal und Nordseeinsel Norderney


(Wird noch ergänzt)

In Block A werden die Schutzgüter/Handlungsgegenstände Luft und Klima; Wasser/ Hochwasser; Boden/ Geotope; Tier- und Pflanzenarten; Biotop-, Habitat- und Freiraumtypen sowie Landschaft jeweils als Gegenstand der instrumentellen (formellen) Landschaftsplanung, als Schutzgut von Prüf-/ Folgenbewältigungsverfahren bei Eingriffen und als Teil sonstiger Formen der Umweltplanung bzw. der Umwelt- und Naturschutzpolitik vertieft bearbeitet. Darüber hinaus werden zentrale Aspekte des Landschaftsmanagements behandelt: Zugriff auf die Fläche (Eigentum), Bindungen und Nutzungsmanagement in Schutzgebieten u.a.

In Block B findet eine vertiefte Befassung mit Landschaft als Teil der räumlichen Planung und Entwicklung, einschließlich methodischer Aspekte statt. Dabei geht es auch um das Verhältnis zwischen umweltbezogenen Fachplanungen sowie zwischen Fachplanungen und Gesamtplanung, um die Einbeziehung verschiedener Akteure und Kreise der Öffentlichkeit in fachliche Landschaftserfassung und -bewertung sowie um die Entwicklung landschaftsbezogener Ziele. Hinzu kommen verschiedene Planungs- und Kommunikationstechniken einschließlich der weiterführenden Arbeit mit GIS.


Die Veranstaltung zum Modul „Vertiefung Raumordnungs- und Bauplanungsrecht“ gibt einen praxisorientierten Überblick zu aktuellen Entwicklungen im Recht der Raumordnung und der Bauleitplanung. Sie richtet sich an Studierende der einschlägigen Masterstudiengänge des FB ASL (Stadt- und Regionalplanung, Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung, Architektur) sowie an Studierende des Masterstudiengangs Umwelt- und Energierecht und weiterer einschlägiger Masterstudiengänge.

Behandelt werden zum Raumordnungsrecht die Bundesraumordnung, die Landesplanung und die Regionalplanung im Hinblick auf die planerische Koordination und Lenkung der Bodennutzung unter besonderer Berücksichtigung der Umweltprüfung und anderen europarechtlichen Instrumenten. Außerdem werden Bezüge zur Fachplanung hergestellt und ausgewählte inhaltliche Schwerpunktthemen, wie z. B. Kulturlandschaft in der Raumordnung, Anforderungen durch den Klimawandel oder auch Erneuerbare Energien und Raumordnung bearbeitet. In einem zweiten Schritt wird die Bewältigung der planerischen Koordination auf örtlicher Ebene im Wege der Bauleitplanung aufgegriffen. Vertieft behandelt werden unter anderem aktuelle Entwicklungen der Flächennutzungsplanung, der Bebauungsplan in seinen vielfältigen Erscheinungsformen, Gestaltungs- und Einwirkungsmöglichkeiten durch Private in Form von städtebaulichen Verträgen, besonders praxisrelevante Fragestellungen im Rahmen der Zulassungstatbestände der §§ 34 und 35 BauGB sowie ausgewählte Aspekte aus dem besonderen Städtebaurecht. Darüber hinaus sollen aktuelle Problemfelder anhand dazu ergangener Rechtsprechung herausgearbeitet und besprochen werden.

In der Modulprüfungswoche findet die mündliche Prüfung statt. Es besteht auch die Möglichkeit, das Modul als Studienleistung zu belegen.