Die Veranstaltung ist eine Pflichtveranstaltung für Bachelorstudierende der Stadt- und Regionalplanung sowie der Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur.

Lernergebnisse: Die Studierenden haben Kenntnisse über die Grundzüge des Raumordnungs-, Fachplanungs- und Umweltrechts. Sie sind in der Lage, diese Kenntnisse mit ihrer Planungs- und Entwurfsarbeit bzw. mit sonstigen einschlägigen Arbeitsfeldern zu verknüpfen und dabei grundlegende Fragestellungen zu lösen. Die Studierenden erlangen Kompetenzen im Bereich wissenschaftlichen Arbeitens, insbesondere im Hinblick auf Textanalyse; Argumentationskompetenz.

Lehrinhalte: Grundzüge des Raumordnungs-, Fachplanungs- und Umweltrechts: Überblick zum ROG und zum HLPG / zentrale Steuerungsmechanismen (z. B. Ziele und Grundsätze der Raumordnung); Überblick zu Planfeststellungs-/ Plangenehmigungsverfahren sowie ausgewählte Aspekte aus Immissionsschutz- und Wasserrecht; Überblick zum Naturschutzrecht (insb. Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege, Landschaftsplanung, Schutzgebiete, Eingriffsregelung).

Lehr-/ Lernform: Das Modul gliedert sich in einen rezipierenden und einen auf die praktische Anwendung (Übung) gerichteten Teil. In der Übung werden grundlegende Methoden vermittelt (Gesetze verstehen und anwenden; Falllösung; rechtlich relevante Pläne verstehen und anwenden u.a.).


Die Vorlesung mit integrierten Übungen ist Pflichtveranstaltung für Bachelor-Studierende der Architektur, Stadt- und Regionalplanung sowie Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur.

Kompetenzen: Die Studierenden kennen die Grundlagen des öffentlichen Baurechts (Bauordnungs- und Bauplanungsrecht) im Überblick und sind auf den praktischen Umgang mit dem jeweiligen Instrumentarium (z. B. Bebauungsplan; Baugenehmigung) vorbereitet. Darüber hinaus verfügen sie über die spezifischen methodischen Grundlagen, insbesondere das Arbeiten mit einschlägigen Quellen (Gesetz, untergesetzliche Regelungen, Gerichtsentscheidungen, Kommentare, Fachliteratur etc.).

Lehrinhalte: Zentrale Begriffe und Strukturen des Verfassungs- und Verwaltungsrechts sowie Grundlagen des Baurechts: Bauordnungsrecht (Genehmigungsverfahren; Verwaltungsbehörden; ausgewählte Aspekte des materiellen Bauordnungsrechts; Verknüpfung mit der Bauleitplanung) und Bauplanungsrecht (grundlegende Bestimmungen des BauGB; Flächennutzungsplan und Bebauungsplan; bauplanungsrechtliche Zulässigkeit von Vorhaben; weitere ausgewählte Aspekte aus dem Bauplanungsrecht)

Lehr-/Lernform: Das Teilmodul gliedert sich in einen rezipierenden (Vorlesung) und einen auf die praktische Anwendung (Übung) gerichteten Bereich. In der Übung werden grundlegende Methoden vermittelt (Gesetze verstehen und anwenden; Falllösung; rechtlich relevante Pläne verstehen und anwenden u.a.).


Die Vorlesung richtet sich an Master-Studierende der Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung, im Besonderen mit dem Schwerpunkt „Umweltplanung und Landschaftsmanagement” sowie an Master-Studierende der Stadt- und Regionalplanung, außerdem an Master-Studierende des Studiengangs „Umwelt- und Energierecht” und an andere an Naturschutzrecht und Naturschutzpolitik Interessierte.

In der Vorlesung werden unter anderem folgende Themen schwerpunktmäßig behandelt: Ziele des Naturschutzes; Landschaftsplanung; Biotopverbund und Biotopvernetzung; Gute fachliche Praxis; Eingriffsregelung; Schutzgebiete; Natura 2000; Artenschutzrecht; Erholung in Natur und Landschaft; Eigentum; Verwaltungsorganisation; Mitwirkung von Naturschutzvereinigungen.