Stadt- und Regionalökonomie – Theorie, Politik, Praxis

Stadt- und Regionalentwicklung werden in starkem Maße von ökonomischen Kräften bestimmt: Investitionen, Wanderungsbewegungen von Arbeitskräften, politische Förderprogramme und lokale Weichenstellungen spielen offensichtlich eine Rolle für das Wohlergehen bzw. Schrumpfen von Städten, für Boden- und Immobilienpreise, für die Entwicklung von City und Rand usw. Aber auch der Wert von Freiräumen kann ökonomisch bestimmt werden.

Das Modul beinhaltet Elemente aus Vorlesung und Seminar. Die Inputs bietet einen Überblick über grundlegende Theorien der Stadt- und Regionalökonomie, Ziele und Instrumente lokaler und regionaler Wirtschaftspolitiken und der Praxis von Stadtentwicklung, Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung. Übungen und Diskussionen vertiefen gezielt einzelne Themen.


Prüfungsform: Klausur oder Referat + Hausarbeit

Bachelor-Arbeiten: Aus den Themenfeldern des Moduls (und darüber hinaus) können Bachelor-Arbeiten generiert werden.


Stadt- und Regionalökonomie – Theorie, Politik, Praxis

Stadt- und Regionalentwicklung werden in starkem Maße von ökonomischen Kräften bestimmt: Investitionen, Wanderungsbewegungen von Arbeitskräften, politische Förderprogramme und lokale Weichenstellungen spielen offensichtlich eine Rolle für das Wohlergehen bzw. Schrumpfen von Städten, für Boden- und Immobilienpreise, für die Entwicklung von City und Rand usw. Aber auch der Wert von Freiräumen kann ökonomisch bestimmt werden.

Das Modul teilt sich in eine Vorlesung und ein Seminar. Die Vorlesung bietet einen Überblick über grundlegende Theorien der Stadt- und Regionalökonomie, Ziele und Instrumente lokaler und regionaler Wirtschaftspolitiken und der Praxis von Stadtentwicklung, Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung. Das Seminar vertieft gezielt einzelne Themen, bietet Übungen und Diskussionen.

Klimawandel und Wandel zur postindustriellen Wirtschaft verändern die Perspektiven von Städten und Regionen: Nicht mehr Wachstum um des Wachstumsziels willen, sondern Resilienz gegenüber Zukunftsschocks rückt als wichtiges Ziel in den Fokus der ökonomischen Ausrichtung vor Ort.

Wie können Städte und Regionen ihre Anpassungsfähigkeiten erhöhen? Welche Kosten und Nutzen entstehen durch Resilienzanstrengungen? Wer wird zu den Gewinner- und wer zu den Verliererregionen gehören?

Konkret werden die

-             Klimafolgekosten für die regionale und lokale Ebene

-             Resilienzdividenden der Siedlungsstruktur, Kosten von Absiedlung und Umsiedlung

-             Rückkehr der Wirtschaft in die Stadt und Transfer zur postfossilen Ökonomie

-             Schwierigkeiten des wirtschaftsstrukturellen Wandels am Beispiel von Bergbauregionen (Lausitz etc.)

-             Resilienzansätze aus dem Netzwerk der 100-Resilient-Cities

-             Resilienzbeispiele aus der LEADER-Förderung für ländliche Regionen in Europa

-             Schwächen des Resilienzansatzes

thematisiert.