Das Seminar thematisiert dir Ursprünge der Gründung von Alternativschulen Anfang der1970er Jahre und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit pädagogischen Ansätzen und Programmen der in dieser ersten Phase gegründeten freien Alternativschulen. Hierbei wird auch der gesellschaftspolitische Kontext der Bildungsreform und der auslaufenden Studentenrevolte thematisiert. Ausgehend von diesen Auseinandersetzung wird dann die weitere Entwicklung von Alternativschulen verfolgt und abschließend auf heutige Alternativschulen eingegangen.

Ziel des Seminars ist eine (kritische) Auseinandersetzung mit pädagogischen und didaktischen Konzepten der Alternativschulbewegung, die auch als Anregung, Reflexionsebene und Inspiration der Auseinandersetzung mit etablierten pädagogischen und didaktischen Konzepten beitragen kann und soll.

Das Seminar ist als Lektüreseminar konzipiert und Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft sich kritisch mit Texten auseinanderzusetzen und diese zu diskutieren. Eine Studienleistung kann über das wöchentliche Einreichen von Diskussionsfragen zu den in der Sitzung behandelten Texten erfolgen.


Schulisches Lernen erweist sich durch Erkenntnisse der Neurowissenschaften als weitaus differenter, vielschichtiger und ist eben gerade nicht eine durch den Zweck der Rekapitulation begründete Anhäu-fung kognitiven Wissens. Zumal aus eigenen biografischen Erfahrungen wissen wir, dass diese Form des Lernens nicht von Nachhaltigkeit geprägt ist. Im unterrichtlichen, curricular orientierten Setting obliegt es den Lehrenden den Lerngegenstand für Schülerinnen und Schüler so aufzuschlüsseln, vor-zubereiten und didaktisch zu rahmen, dass Lernen gelingen kann. Dabei sind die Grundlagen des Bildungsauftrages für den Bereich beruflicher Schulen politisch-rechtlich gerahmt und beruhen zudem auch auf den Bildungserwartungen der Lernenden und Lehrenden.

Schulisches Lernen erweist sich durch Erkenntnisse der Neurowissenschaften als weitaus differenter, vielschichtiger und ist eben gerade nicht eine durch den Zweck der Rekapitulation begründete Anhäu-fung kognitiven Wissens. Zumal aus eigenen biografischen Erfahrungen wissen wir, dass diese Form des Lernens nicht von Nachhaltigkeit geprägt ist. Im unterrichtlichen, curricular orientierten Setting obliegt es den Lehrenden den Lerngegenstand für Schülerinnen und Schüler so aufzuschlüsseln, vor-zubereiten und didaktisch zu rahmen, dass Lernen gelingen kann. Dabei sind die Grundlagen des Bildungsauftrages für den Bereich beruflicher Schulen politisch-rechtlich gerahmt und beruhen zudem auch auf den Bildungserwartungen der Lernenden und Lehrenden.

Die Verzahnung von Lehren und Lernen ist ein Ausgangspunkt, von dem aus sich im Seminar die Themen Unterrichtsplanung und -gestaltung erschlossen werden. Rekurrierend auf neurowissen-schaftliche Erkenntnisse über Lernen, die Reflexion eigen erlebter Lernerfahrungen sollen als Zugang zu fachlich didaktischen und methodischen Handlungsschritten und letztlich zur Planung einer eigenen Unterrichtssequenz verhelfen. Im Fokus des Seminars steht dabei die Bedeutung und Realisierung kompetenzorientierten Unterrichts, als Diskussions- und Gestaltungsgrundlage von Lehr-Lern-Settings.

 

Literatur:

Arnold, Rolf (2013): Wie man lehrt ohne zu belehren. 29 Regeln für eine kluge Lehre. Das LENA-Modell. 2. Aufl., Heidelberg: Carl-Bauer

Koller, Hans-Christoph (2012): Bildung anders denken. Einführung in die Theorie transformatorischer Bildungsprozesse. Stuttgart: Kohlhammer

Reich, Kersten (2006): Konstruktivistische Didaktik. Lehr- und Studienbuch mit Methodenpool. Wein-heim und Basel: Beltz

Roth, Gerhard (2011): Bildung braucht Persönlichkeit. Wie Lernen gelingt. Stuttgart: Klett-Cotta