Dass Helfen keine Selbstverständlichkeit ist und dass Hilfe schon gar
nicht aus historischer einfach vorausgesetzt werden kann, dies ist
eine Einsicht, die Historikerinnen und Historiker seit einigen Jahren
intensiv beschäftigt. Das Seminar nimmt diese relative junge
Forschungsentwicklung zum Anlass, um die Geschichte humanitärer Hilfe
und des Humanitarismus zu beleuchten und zu erkunden. Humanitäre Hilfe
soll als eine spezifische kulturelle Form verstanden werden, d.h. das
Seminar fragt nach den spezifischen Kulturen humanitärer Politik und
nach der Herkunft und Entstehung dieser Kulturen; nach der in der
Forschung betonten Bedeutung von Krieg und Hilfe und auch nach der
Rolle von Medien; gefragt wird schließlich auch nach den Akteuren und
nach ihren stillschweigenden Vorstellungen.

Schulisches Lernen erweist sich durch Erkenntnisse der Neurowissenschaften als weitaus differenter, vielschichtiger und ist eben gerade nicht eine durch den Zweck der Rekapitulation begründete Anhäu-fung kognitiven Wissens. Zumal aus eigenen biografischen Erfahrungen wissen wir, dass diese Form des Lernens nicht von Nachhaltigkeit geprägt ist. Im unterrichtlichen, curricular orientierten Setting obliegt es den Lehrenden den Lerngegenstand für Schülerinnen und Schüler so aufzuschlüsseln, vor-zubereiten und didaktisch zu rahmen, dass Lernen gelingen kann. Dabei sind die Grundlagen des Bildungsauftrages für den Bereich beruflicher Schulen politisch-rechtlich gerahmt und beruhen zudem auch auf den Bildungserwartungen der Lernenden und Lehrenden.

Schulisches Lernen erweist sich durch Erkenntnisse der Neurowissenschaften als weitaus differenter, vielschichtiger und ist eben gerade nicht eine durch den Zweck der Rekapitulation begründete Anhäu-fung kognitiven Wissens. Zumal aus eigenen biografischen Erfahrungen wissen wir, dass diese Form des Lernens nicht von Nachhaltigkeit geprägt ist. Im unterrichtlichen, curricular orientierten Setting obliegt es den Lehrenden den Lerngegenstand für Schülerinnen und Schüler so aufzuschlüsseln, vor-zubereiten und didaktisch zu rahmen, dass Lernen gelingen kann. Dabei sind die Grundlagen des Bildungsauftrages für den Bereich beruflicher Schulen politisch-rechtlich gerahmt und beruhen zudem auch auf den Bildungserwartungen der Lernenden und Lehrenden.

Die Verzahnung von Lehren und Lernen ist ein Ausgangspunkt, von dem aus sich im Seminar die Themen Unterrichtsplanung und -gestaltung erschlossen werden. Rekurrierend auf neurowissen-schaftliche Erkenntnisse über Lernen, die Reflexion eigen erlebter Lernerfahrungen sollen als Zugang zu fachlich didaktischen und methodischen Handlungsschritten und letztlich zur Planung einer eigenen Unterrichtssequenz verhelfen. Im Fokus des Seminars steht dabei die Bedeutung und Realisierung kompetenzorientierten Unterrichts, als Diskussions- und Gestaltungsgrundlage von Lehr-Lern-Settings.

 

Literatur:

Arnold, Rolf (2013): Wie man lehrt ohne zu belehren. 29 Regeln für eine kluge Lehre. Das LENA-Modell. 2. Aufl., Heidelberg: Carl-Bauer

Koller, Hans-Christoph (2012): Bildung anders denken. Einführung in die Theorie transformatorischer Bildungsprozesse. Stuttgart: Kohlhammer

Reich, Kersten (2006): Konstruktivistische Didaktik. Lehr- und Studienbuch mit Methodenpool. Wein-heim und Basel: Beltz

Roth, Gerhard (2011): Bildung braucht Persönlichkeit. Wie Lernen gelingt. Stuttgart: Klett-Cotta