Das Seminar baut auf dem Kurs „MTB – Umwelt und Nachhaltigkeit“ im WS auf
Lernziele:
- Selbstständige Anwendung von Methoden zur umwelt- u. nachhaltigkeits-bezogenen Bewertung von Produktionsverfahren u. Produkten
- Kenntnis einschlägiger Konzepte und Online-Tools
- Fähigkeit zu praxisorientierten Umsetzung wissenschaftlicher Kriterien des Stoffstrom- u. Ressourcenmanagements
- Kenntnis einschlägiger Normen u. politischer Vorgaben und der Indikatoren für die ökologische, ökonomische  und soziale Bewertung
- Befähigung zur wissenschaftlichen Bearbeitung einer Fragestellung
- Erfahrung in projektorientierter Teamarbeit

Es wird ein Thema in gemeinsamer Gruppenarbeit (auch bei online-Veranstaltung) bearbeitet.

Arbeitstitel: Führt High-Level Recycling zu Problemverlagerung?
Erweiterte Systemanalysen am Beispiel von Hoch- und Tiefbau in Nordhessen

Hintergrundmaterialien finden sich im Moodle-Kurs. Weitere copyright-geschützte Referenzen, werden nach Beginn des Kurses zur Verfügung gestellt.

Das Seminar baut auf der VL im WiSe auf. Die Kommunikations- und Organisationskompetenz wird erhöht durch Arbeit in Kleingruppen (meist 2) und ppt-Präsentation und Seminararbeit.

Mögliche Themen:

1.Indikatoren für Ressourceneffizienz und nachhaltige Ressourcennutzung  (INRE)
2.Bewertung des Ressourceneinsatzes von Produkten (RessProd)
3.Die Ressourcen- und Klimafußabdrücke von Carbonbeton (CarBet)
4.Ökobilanzielle Bewertung von Technologien zu Speicherung und Transport von Wasserstoff (SpeTra-H2)
5.Wasser-Fußabdruck des globalen Phosphat-Bergbaus (GloWaPhos)
6.Bestimmung des Forstfußabdrucks von Produkten  (Forst-FA)


Der Kurs baut auf der VL vom WS auf. Auch das Wissen zu Grundlagen NRM wird vorausgesetzt.

Lernziele:
- Kenntnis der Steuerungsmöglichkeiten des Einsatzes von natürlichen Ressourcen über verschiedene Handlungsebenen und unter Einbeziehung verschiedener Akteure
- Überblick über Instrumente zur nachhaltigen Gestaltung des sozio-industriellen Stoffwechsels und der damit verbundenen Ressourcennutzung
- Vertiefter Einblick in ausgewählte Instrumente, Kenntnis der Bedingungen ihrer Wirksamkeit und des Risikos von Problemverlagerungen
- Kenntnis der Informationen zur Umsetzung von ressourcenpolitischen Vorgaben auf betrieblicher Ebene
- Befähigung zur wissenschaftlichen Bearbeitung einer Fragestellung

Arbeit in 2er-Gruppen, ppt-Präsentation und Seminararbeit.

Mögliche Themen:

1.Ressourceneffizienzagenturen: wie wirksam sind sie?
2.Produktkennzeichnung und EPDs: fördern sie nachh. Ressourceneinsatz?
3.ProgRess III – bringt es Verbesserungen gegenüber ProgRess II?
4.Was bringt der neue Kreislaufwirtschaftsaktionsplan der EU-Kommission?
5.Erweiterte Produktverantwortung: vom Energielabel zum Ressourcenpass?
6.Was unterscheidet das Top-Runner Programm in Japan von der EU-Ökodesign Regulierung?
7.Trägt die öffentliche Beschaffung zu nachhaltiger Ressourcennutzung bei?
8.Wie wirksam sind verbindliche Recyclingquoten?