Im Fach Gebäudelehre werden die Zusammenhänge von Raum, Programm und NutzerInnen und die daraus resultierende Gestalt eines Gebäudes – „Hard- und Software“ – und seine typologischen Ausformungen analysiert und zur Diskussion gestellt. Das Angebot richtet sich vorrangig an Studierende der Fachrichtung Architek­tur, aber auch an Studierende der Fachrichtungen Stadtplanung und Landschaftsplanung.

 

BASICS II legt im SS19 den Fokus auf gemischt genutzte, hybride Gebäude.

Der momentan stattfindende gesellschaftliche Umbruch birgt große Chancen herkömmliche Programme und Gebäudetypologien neu zu denken und durch differenzierte Mischformen zu ersetzen.

Anhand von Beispielen werden grundlegende Themen behandelt, die die Elemente einer räumlichen Choreographie bilden und von Bedeutung für die Planung und den Entwurf von Gebäuden und Freiräumen sind.

Neben Grundlagen wie Maßsysteme, Proportionen, Erschließungskonzepte, Regelwerke … und Methoden zur Analyse und Organisation von Raum und Programm werden auch informelle Aspekte in der Wechselbeziehung von Raum, Programm und NutzerInnen betrachtet.

Es werden Beispiele aus der Architekturgeschichte, dem aktuellen Architekturgeschehen wie auch zukünftige Fragestellungen und Szenarien erörtert, die mit gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen einhergehen.

Gebäudetypologien und ihren Mehrwert für eine „lebendige“ Stadt der Zukunft zu untersuchen, ist Kernthema der Lehre.


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Filmische Annäherung an 10 ausgewählte Siedlungen der Nachkriegsmoderne in der Rhein-Main Region.

Der überwiegende Teil unseres Wohnungsbestandes stammt aus der Nachkriegszeit zwischen 1945 und 1975. Auch wegen seiner besonderen Qualität, welche vom Angebot der Außenräume bis zum Zuschnitt der Grundrisse reicht, ist dieser Bestand noch heute von großer Bedeutung. Von außen hingegen genießen die Siedlungen häufig nicht den besten Ruf und sind aktuell einem großen Nachverdichtungsdruck ausgesetzt. Dies steht im Kontrast zur Wahrnehmung der Bewohner*innen, die dort leben.

Das Seminar wird sich mit Siedlungen in der Rhein-Main Region auseinander setzen. Dafür wollen wir das Medium Film als Analyseinstrument verwenden und uns auf experimentelle Weise den Orten nähern. Neben den architektonischen und stadträumlichen Qualitäten oder eben auch Missständen, geht es dabei insbesondere um die Geschichten, die die Lebens- und Wohnorte erzählen. Die entstandenen Kurzfilme sollen beim Rundgang präsentiert werden.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Forschungslabor Nachkriegsmoderne der Frankfurt University of Applied Sciences statt.


>>> Ein 1:1 Pavillon mit Programm auf dem Campus: jede*r gegen jede*n, alle für einen.

 

>>> entwerfen, testen, bauen, schreiben, gestalten, darstellen, auftischen, ausstellen <<<