Kassel: Gewöhnlich - ungewöhnlich

 

Bis heute besitzt die Stadt Kassel kein Medium für virtuelle Exkursionen durch die Stadt. Wir möchten im Rahmen des Exkursions-Angebots „Kassel - gewöhnlich - ungewöhnlich“ einen virtuellen Stadtrundgang erstellen. Dieser basiert auf euren persönlichen Erfahrungen, Inspirationen und Meinungen des euch umgebenden täglichen Lebens. Aufgrund der aktuellen Situation und des social distancing sind die Städte fast menschenleer. So sind wir in der Lage den leeren Ist-Zustand der Stadt zu dokumentieren und im weiteren Verlauf des Semesters, wenn hoffentlich diese Orte wieder mit Leben gefüllt sind, die Transformation der Orte festzuhalten. Wie im Titel beschrieben suchen wir Orte in Kassel, welche als gewöhnlich und deshalb als ungewöhnlich wahrgenommen werden. Wir suchen eine Reflexion eures eigentlichen täglichen Lebens. Zeigt uns die Orte, an denen ihr immer wieder stehen bleibt, welche eure Gedanken anregen oder welche euch einfach beeindrucken. Wir freuen uns, mit euch Kassel auf neue Art und Weise zu entdecken und zu dokumentieren. 

 

 

 

 

1. Termin: 11. Mai - Teasern Exkursionsstart und Input

 

2. Termin 8-12. Juni: Besprechung der gewöhnlich und ungewöhnlichen Orte

 

3. Exkursion virtuell 29.6–3.7.2020

 

 

 

Für die Projektteilnehmer*innen von R:ein (FB06.501) ist die Teilnahme an diesem Exkursions-Angebot „Kassel: Gewöhnlich - ungewöhnlich"  obligatorisch.

 

 

 

 

 

 

 

„Kassel: Gewöhnlich - ungewöhnlich" ist Kooperationsveranstaltung des Netzwerks FG Entwerfen und Gebäudelehre / EuG mit Prof. Marie Therese Harnoncourt–Fuchs, Harun Faizi und Ludwig Geßner & Forschungsplattform BAU KUNST ERFINDEN / BKE mit Prof. Heike Klussmann und Anne Krönker, das sich für die Konzeption und Realisierung des ASL-Rundgang SoSe2020 gegründet hat

 


Teilnahme am Moodle-Kurs für Projektteilnehmer*innen pflicht und durch Terminankündigung und Austausch wichtiger Inhalte Grundvoraussetzung.

Projektbeschreibung:

Auf Grund der aktuellen Ereignisse und Regelungen, deren Ende noch nicht absehbar ist, haben wir uns entschieden die Chance am Schopfe zu packen um ein neues Display für den Rundgang zu schaffen, der virtuell und daher auch über die Grenzen der UNI hinaus erlebbar werden kann. Es ist ein Experiment in das wir uns gemeinsam mit Euch begeben wollen.

Konkret werden wir Ausstellungsräume für den ASL Rundgang entwerfen, in denen die im SoSe20 entwickelten Projekte von ASL präsentiert werden. Einen Ort für Talks, Treffs, Vorträge wie auch Partys soll natürlich hierbei auch Platz finden.

Die von Euch entworfenen Ausstellungsräume sollen auch virtuell begangen werden. Wir werden eure im 3d (Rhino) erstellten Entwürfe in eine Game Engine importieren, die man dann mit Hilfe eines Avatares virtuell durchwandern kann.

Das wird Projekt stufenweise in angeleiteten Schritten entwickeln, mit allen Mitteln die jedem zu Hause zur Verfügung stehen. Neben dem digitalen Entwerfen werden wichtige Entwurfsskills, wie das Anfertigen von Zeichnungen und des analogen Modellbaus, parallel ein stetiger Begleiter sein.

 

Wesentlich ist, dass Ihr Kenntnisse in Rhino 3D mitbringt und großes Interesse habt euch mit weiteren Programmen auseinanderzusetzen. Das entsprechende Begleitseminar ("beyond matter" Nr. D‐1.1‐40) ist verpflichtend zu belegen.

Weiteren Input für das Projekt erhalten wir im Austausch mit den Seminarteilnehmer*innen des Seminars „Displaying“, einer Kooperation des FG BKE mit EuG. Teilnahme empfohlen.


1. Treffen DI 21.04.20 14:00 Uhr per „digitaler Konferenz“

Einwahl vorab im gleichnamigen Moodle-Kurs bis Freitag 17.04.2020

Einladung zur digitalen Konferenz erfolgt über eine Moodle-Nachricht

Montag Abend 20.04.2020

Betreuung/Präsentationstag fix DI 14:00 –19:00 Uhr

Tutorium Montag & Freitag 14:00 –18:00

Begleitseminar ("beyondmatter" Nr. D‐1.1‐40)

Die Teilnahme an Projekt und Begleitseminarwird vorausgesetzt!!

Als Vertiefung empfehlen wir die Teilnahme am Seminar „Displaying“,

eine Kooperation des FG BKE mit EuG.


Im Seminar „Narrativ“ werden neue Formate der Kommunikation von Projektinhalten vermittelt und 1:1 erprobt. Die teilnehmenden Studierenden erwerben Kenntnisse über Erzähl- und Animationstechniken, die sie dann direkt an ihren eigenen Projekten anwenden.

  

Das Kompaktseminar gliedert sich in drei Teile:

 

Teil I „Narrativ“, 8. Mai – 9. Mai

Storyboards und Timelines

 

Teil II „Tooling“, 24. Mai – 25. Mai

Tooling – Einführung neuer digitaler Werkzeuge

 

Teil III „Feintuning“ 18. Juni – 19. Juni

Nachbearbeitung und Feintuning der Filme 

 

 

Abgabeleistung: Storyboard (pdf) / Film (MP4-Format) 

 

 

Angebot ist ausschließlich für Teilnehmer*innen des EuG Projektes „Baum und Raum – Inmitten der Stadt“ vorbehalten.

 


 Was wäre wenn …. ? Wir befinden uns im Übermorgen und einiges ist anders als wir es heute gewohnt sind. Lebensweisen und Einstellungen wie wir miteinander wohnen, arbeiten, kommunizieren, produzieren, mit Ressourcen umgehen, … haben sich weiterentwickelt. Momentan erleben wir gerade selber wie sehr geänderte Rahmenbedingungen unseren Alltag beeinflussen.

 Ausgehend von zukünftigen Szenarien, die im Rahmen des Projektes von den Studierenden skizziert/konzipiert/erdacht werden, werden wir für einen exemplarischen Bauplatz _ „inmitten der Stadt“_ einen hybriden Wohnkomplex für arbeiten/produzieren und wohnen entwerfen, der den Bedürfnissen der imaginären Bewohner*innen gerecht wird. Unsere Vorgabe ist, das zumindest ¼ der Bewohner Bäume sind, die als gleichwertige Nutzer in den Gebäudekomplex integriert werden. Wir wollen mit diesem Paradigmenwechsel unser Verständnis zur Natur neudenken und mögliche Synergien und Wechselbeziehungen der Bewohner*innen untereinander untersuchen. ArchitekturMITNatur

Die feministische Theoretikerin Donna Haraway ruft mit dem Chthuluzän ein Zeitalter aus, in dem das Leben aller Arten und Kreaturen und deren Koexistenz im Zentrum stehen. Verwandtschaften sollen neu gedacht werden, Beziehungen artenü̈bergreifend sein. Sie meint: „Das Anthropozän können wir nur hinter uns lassen wenn wir uns als ein besonders empathisches unter den vielen Wesen im Humus des Planeten, dem Komposthaufen des Lebens, fühlen.“ 

Ziel ist es, Architekturen für eine „lebendige Stadt der Zukunft“ zu entwickeln, die wechselseitigen Beziehungen von Mensch, Baum/Natur und Raum thematisiert.


Plattform für die Masterant*innen des FG Entwerfen und Gebäudelehre: Austausch von Informationen und Arbeitsmaterial 

Vorlesung EuG

BASICS I

Raum_Nutzer_Programm

 

Im Fach Gebäudelehre werden die Zusammenhänge von Raum, Programm und NutzerInnen und die daraus resultierende Gestalt eines Gebäudes –  „Hard- und Software“ – und seine typologischen Ausformungen analysiert und zur Diskussion gestellt. Das Angebot richtet sich vorrangig an Studierende der Fachrichtung Architek­tur, aber auch an Studierende der Fachrichtungen Stadtplanung und Landschaftsplanung.

 

BASICS I legt den Fokus auf gemischt genutzte, hybride Gebäude.

Der momentan stattfindende gesellschaftliche Umbruch birgt große Chancen herkömmliche Programme und Gebäudetypologien neu zu denken und durch differenzierte Mischformen zu ersetzen.

Anhand von Beispielen werden grundlegende Themen behandelt, die die Elemente einer räumlichen Choreographie bilden und von Bedeutung für die Planung und den Entwurf von Gebäuden und Freiräumen sind.

Es werden Beispiele aus der Architekturgeschichte, dem aktuellen Architekturgeschehen wie auch zukünftige Fragestellungen und Szenarien erörtert, die mit gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen einhergehen.

Gebäudetypologien und ihren Mehrwert für eine „lebendige“ Stadt der Zukunft zu untersuchen, ist Kernthema der Lehre. 

 

Ziel der Vorlesung ist es, den StudentInnen ein faktisches Know-how zu vermitteln, die Komplexität der Zusammenhänge von Raum, Programm und NutzerInnen für zukünftige Szenarien und Aufgabenbereiche der Architektur zu schärfen und die Phantasie und Imagination anzuregen.

Der gesellschaftliche Kontext und die Entwicklung einer kritischen Auseinandersetzung der StudentInnen im Zusammenhang mit Raum und Programm sind von wesentlicher Relevanz. 

 

Leistungsnachweis 3 cp: Mitschrift und Vortrag im Pecha-Kucha-Format drei min./ppt oder entsprechendes Format im Rahmen der Vorlesung

 

 

1.   Vorlesung _ DO 24.10. 12Uhr


Im Fach Gebäudelehre werden die Zusammenhänge von Raum, Programm und NutzerInnen und die daraus resultierende Gestalt eines Gebäudes – „Hard- und Software“ – und seine typologischen Ausformungen analysiert und zur Diskussion gestellt. Das Angebot richtet sich vorrangig an Studierende der Fachrichtung Architek­tur, aber auch an Studierende der Fachrichtungen Stadtplanung und Landschaftsplanung.

 

BASICS II legt im SS19 den Fokus auf gemischt genutzte, hybride Gebäude.

Der momentan stattfindende gesellschaftliche Umbruch birgt große Chancen herkömmliche Programme und Gebäudetypologien neu zu denken und durch differenzierte Mischformen zu ersetzen.

Anhand von Beispielen werden grundlegende Themen behandelt, die die Elemente einer räumlichen Choreographie bilden und von Bedeutung für die Planung und den Entwurf von Gebäuden und Freiräumen sind.

Neben Grundlagen wie Maßsysteme, Proportionen, Erschließungskonzepte, Regelwerke … und Methoden zur Analyse und Organisation von Raum und Programm werden auch informelle Aspekte in der Wechselbeziehung von Raum, Programm und NutzerInnen betrachtet.

Es werden Beispiele aus der Architekturgeschichte, dem aktuellen Architekturgeschehen wie auch zukünftige Fragestellungen und Szenarien erörtert, die mit gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen einhergehen.

Gebäudetypologien und ihren Mehrwert für eine „lebendige“ Stadt der Zukunft zu untersuchen, ist Kernthema der Lehre.


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Filmische Annäherung an 10 ausgewählte Siedlungen der Nachkriegsmoderne in der Rhein-Main Region.

Der überwiegende Teil unseres Wohnungsbestandes stammt aus der Nachkriegszeit zwischen 1945 und 1975. Auch wegen seiner besonderen Qualität, welche vom Angebot der Außenräume bis zum Zuschnitt der Grundrisse reicht, ist dieser Bestand noch heute von großer Bedeutung. Von außen hingegen genießen die Siedlungen häufig nicht den besten Ruf und sind aktuell einem großen Nachverdichtungsdruck ausgesetzt. Dies steht im Kontrast zur Wahrnehmung der Bewohner*innen, die dort leben.

Das Seminar wird sich mit Siedlungen in der Rhein-Main Region auseinander setzen. Dafür wollen wir das Medium Film als Analyseinstrument verwenden und uns auf experimentelle Weise den Orten nähern. Neben den architektonischen und stadträumlichen Qualitäten oder eben auch Missständen, geht es dabei insbesondere um die Geschichten, die die Lebens- und Wohnorte erzählen. Die entstandenen Kurzfilme sollen beim Rundgang präsentiert werden.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Forschungslabor Nachkriegsmoderne der Frankfurt University of Applied Sciences statt.


>>> Ein 1:1 Pavillon mit Programm auf dem Campus: jede*r gegen jede*n, alle für einen.

 

>>> entwerfen, testen, bauen, schreiben, gestalten, darstellen, auftischen, ausstellen <<<