Ideenwerkstatt MACHEN!

Die Geschäftseinheit unternehmerisches Denken und Handeln der Universität Kassel (Gudh) bietet die Durchführung eines innovativen Lehr-Lern-Formats an. Das Format basiert auf der etablierten „Ideenwerkstatt MACHEN!” von UNIKAT Education und wurde 2017 mit dem Hessischen Hochschulpreises für Exzellenz in der Lehre 2017 ausgezeichnet. 


Die Drusel ist der längste Bach im Stadtgebiet von Kassel.
Alle anderen noch längeren Bäche entspringen außerhalb der Stadtgrenzen.
Sie ist von herausragender Bedeutung für die Entwicklung der Stadt Kassel
seit dem 13. Jahrhundert.

Die Drusel und ihre Aue sind seit dem Mittelalter vom Menschen stark
verändert worden:
Ausleitung von Wasser für die Wasserversorgung der Stadt Kassel und
die Wilhelmshöher Wasserspiele,
Bergbau -- unterirdischer Braunkohle-Abbau und Tagebau für den Abbau von
Basalt, Einleitung von Abwasser,
Entwässerung des und Wasserentnahme für den Golfplatz Wilhelmshöhe,
Bau einer breiten Straße zum Standort-Übungsplatz Ehlen in der Aue,
weitere wasserbauliche Maßnahmen -- Verrohrung, Begradigung, Sohlpanzerung usw.

Der Lernpfad  ist einer der Ansätze, diesen Zustand der Drusel zu verbessern.
Arbeitsgebiete und Untersuchungsgegenstände:
Naturerfahrung vor Ort -- in der Nähe des Seminarraums,
Integration von Berufspraxis in das Studium,
außerschulischer Lernort, forschendes Lernen,
Bildung für Nachhaltige Entwicklung,
new regional governance (neue Formen partnerschaftlicher Zusammenarbeit),
Bezug zwischen Natur und Gesellschaft, Umweltplanung, Abfallwirtschaft,
Siedlungswasserwirtschaft, Nachhaltige Wasserwirtschaft,
Abfälle aus der Kanalisation im und am Bach,
Kosten und Nutzen von Gewässerschutz und Siedlungswasserwirtschaft,
Fachdidaktik, Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden

Ziele im eigenständigen Projektstudium:
Der Lernpfad Am Blauen Band der Drusel wird weiter mit
Klassen und außerschulischen Jugendgruppen erprobt,
verbessert und eingerichtet.
Die Studentinnen und Studenten unterschiedlicher
Studiengänge arbeiten zusammen.
Sie setzen sich Ziele.
Sie entfalten Kreativität und Eigeninitiative.
Sie vergleichen  den früheren Zustand der Drusel mit dem heutigen.

Sie analysieren Konflikte zwischen Akteuren, z.B. Wirtschaft vs. Umweltschutz,
 und erarbeiten Lösungsvorschläge.
Sie erkennen die Chancen für Veränderungen, entwickeln aus diesen neue Ideen
 und stellen diese öffentlich vor.
Sie setzen die Ergebnisse in eine Unterrichtseinheit für die Schule um.
Literatur:
Die StudentInnen suchen die vorhandene Literatur,
beschäftigen sich vertiefend mit ihr und
bereiten diese in Form von Referaten für die Projektgruppe auf.

Voraussetzungen:
Bereitschaft zu eigenständiger Arbeit in der Gruppe,
zur Übernahme von Verantwortung in der Gruppe,
zur Zusammenarbeit mit Studentinnen und Studenten anderer Fachgebiete,
zum kritischen Hinterfragen von Positionen und Ergebnissen,
zu Exkursionen an die Drusel sowie zum umweltpolitischen Engagement.

Die Dönche ist ein ca. 200 ha großes innerstädtisches
Naturschutz- und FFH-Gebiet.
Schutzgründe: nährstoffarme Pflanzengesellschaften (mittelalterliche Relikte)
des Grün- und Offenlandes,
Bach-Auwälder, seltene Tiere und Pflanzenarten.
Diese sind wegen der mangelhaften Pflege- und Schutzmaßnahmen im
z.T. starken Rückgang begriffen.
Im Gebiet liegt eine alte Mülldeponie.
In die Bäche werden Abwässer eingeleitet, die Bachoberläufe fallen
trocken bzw. werden trockengelegt.
Die Belastung durch Erholungssuchende ist stark.
Mögliche Arbeitsgebiete und Untersuchungsgegenstände:
Naturerfahrung vor Ort -- in der Nähe des Seminarraums,
Integration von Berufspraxis in das Studium,
außerschulischer Lernort, forschendes Lernen,
Bildung für Nachhaltige Entwicklung,
new regional governance (neue Formen partnerschaftlicher Zusammenarbeit),
Bezug zwischen Natur und Gesellschaft,
Umweltplanung, Abfallwirtschaft, Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden
Weidewirtschaft, Kosten und Nutzen von Landschaftspflege,
Kartierung von Pflanzengesellschaften,
Siedlungswasserwirtschaft, Nachhaltige Wasserwirtschaft,
Abfälle aus der Kanalisation im und am Bach,
Kosten und Nutzen von Gewässerschutz und Siedlungswasserwirtschaft,
Freizeitbelastung,
Fortführung bisheriger Seminarthemen
Ziele im eigenständigen Projektstudium:
Die Studentinnen und Studenten unterschiedlicher
Studiengänge arbeiten zusammen.
Sie setzen sich Ziele.
Sie entfalten Kreativität und Eigeninitiative.
Sie vergleichen  den früheren Zustand der Dönche mit dem heutigen.
In diesem Spannungsfeld planen sie in einem Konzept Maßnahmen
für die Zukunft  und setzen diese idealerweise um,
etwa eine neue Schaf- und Ziegenbewirtschaftung.
Sie analysieren Konflikte zwischen Akteuren, z.B. Wirtschaft vs. Umweltschutz,
 und erarbeiten Lösungsvorschläge.
Sie erkennen die Chancen für Veränderungen, entwickeln aus diesen neue Ideen
 und stellen diese öffentlich vor.
Sie setzen die Ergebnisse in eine Unterrichtseinheit für die Schule um.
Literatur:
Die StudentInnen suchen die vorhandene Literatur,
beschäftigen sich vertiefend mit ihr und bereiten diese in Form von Referaten für die Projektgruppe auf.
Voraussetzungen:
Bereitschaft zu eigenständiger Arbeit in der Gruppe,
zur Übernahme von Verantwortung in der Gruppe,
zur Zusammenarbeit mit Studentinnen und Studenten anderer Fachgebiete,
zum kritischen Hinterfragen von Positionen und Ergebnissen,
zu Exkursionen auf die Dönche sowie zum umweltpolitischen Engagement.