This module is concerned with studying challenges that face deltas and lagoons worldwide with focus on the case of the Nile Delta in Egypt. The module is part of a DAAD collaboration project between Kassel, Mansoura and Kafrelshiekh (Egypt) Universities under the title “Delta-Kassel – URRM - Urban Resilience and Risk Management: Understanding Egypt’s Delta Region”. In this regard, a winter school is organized in form of two full-day blocks, 24.10, 25.10 and 30.10-01.11. Within the winter school, partner-universities members along with external experts from the Global South and Global North will focus on the challenges facing the world from an urban perspective. Besides, they will focus on climate change challenges, showing on hands practice and examples from various parts of the world. As part of the DAAD project, four fellows from Egypt with various backgrounds (e.g. Resilience and urban planning) have been invited to Kassel university in the winter semester. Those fellows will be part of the second block, where they will give participants insights on the case of Nile Delta and its challenges. Additionally, Egyptian experts will participate in the second block, where they will present in-depth analysis for the Nile Delta and its history. Participants from Kassel, Mansoura and Kafrelshiekh universities are expected to work in groups to develop a vision for the development of the Nile Delta and how to overcome the various challenges facing it. Due to the pandemic and the restrictions of traveling worldwide, the teams will work in mixed groups and will communicate their findings during both activities through online channels. Each group will focus on one of the challenges that is highlighted during the winter school, and deepen their understanding for it, as well as propose an alternative to overcome such challenge. The Delta-Kassel project offers 3 prizes for the winners of the competition: 1st Prize (500 €), 2nd Prize (350 €) and 3rd Prize (250 €). 

 

Erstes Treffen findet am Mittwoch, den 20. Oktober um 10:00 Uhr 

 

Credits & Submission:

This is a 6-ECTS module. This module is graded based on the following submissions:

Submission Plan A:

Presentation at the end of the workshop on (TBC)

Draft Booklet (documentation for the process and outcome of the winter school). (TBC)

Weekly tutoring for the competition.

Final submission of the competition (17.12. 2021) (TBC)

Final Booklet submission on 17.12.2021 (TBC) 

In case competition could not take place due to pandemic or logistic conditions on the Egyptian side, Plan B of submissions will take place

Submission Plan B:

Presentation at the end of the workshop on (Fri. 08.11. 2021)

Poster (Individual) for the Fellows presentation and the Egyptian Experts. (Mon. 22.11.2021) [Printed A1 Poster]

Presentation (Group) on international cases for Deltas and lagoons around the world. Date (Mon. 6.12 and Mon. 13.12)

Final report (Group), documentation for the whole module (Experts’ presentations, posters, students’ presentations) (17.12.2021) [Online Submission]

„Identitätsbildung“ oder „identitätsstiftend“ sind Begriffe, die in der Stadtentwicklung, der Stadtgeschichte und im Stadtmarketing immer wieder eine Rolle spielen. In diesen verschiedenen Kontexten hat der Begriff „Identität“ bisweilen unterschiedliche Bedeutungen.

Wir fragen in diesem Projekt danach, wo „Identität“ als Ziel und Thema in der Stadtentwicklung relevant und was darunter verstanden wird. Wenn Stadterneuerung die planmäßige Steuerung der Anpassung des städtischen Raums an neue Anforderungen ist, haben dann aktuelle Diskussionen zu Diversität, Gender u.a. Einflüsse auf Stadtplanung und historisierende Identitätsprozesse?

Konkret widmen wir uns Kleinstädten in Hessen und untersuchen, wie hier Stadtgeschichte und Stadtidentität „gemacht“ werden – im Planungsamt, im Stadtmarketing, im Museum und seitens weiterer Akteure. Auch interessiert uns, wie divers und inklusiv dies gestaltet wird und welche Instrumente entwickelt werden könnten, um Identifikationsangebote und Stadtplanung für eine vielfältige Stadt-Gesellschaft zu machen.

 

Dieses Projekt steht in Zusammenhang mit der Winterschule Fachlicher Nachwuchs entwirft Zukunft, die im März 2022 an der Bauhaus-Universität Weimar stattfinden wird und sich dem Thema: Die identitätsstiftende Region – Möglichkeiten und Grenzen regionaler Identitätsbildung widmet. Unsere Ergebnisse werden wir dort präsentieren.


6cr: D-2.2-21 Erneuerung von Stadt- und Ortsteilzentren, ggf. anrechenbar als D-2.2-24, anrechenbar als Wahlfach (3cr)

Am Beispiel verschiedener Stadtteile von Leipzig werden unterschiedliche Stadterneuerungsstrategien, aber auch die mögliche Änderung kommunaler Stadterneuerungsstrategien angesichts geänderter demographischer Rahmenbedingungen gezeigt.

Die öffentliche Aufgabe der Quartierserneuerung steht vor der Herausforderung angespannter Wohnungsmärkte in einer Stadt, die zuvor über Jahrzehnte Bevölkerung verlor und deren Umgang mit Schrumpfung zudem Modellcharakter zeigte. Dies zeigt sich insbesondere in den funktional gemischten Wohnquartieren der Innenstadt und den Großsiedlungen, in denen sowohl eine Konzentration sozialräumlicher Benachteiligung vorzufinden ist als auch – insbesondere im Leipziger Westen – erste Anzeichen von Gentrifizierung sichtbar geworden sind.

Die Sorge um „überflüssig gewordene“ Wohngebäude, die z.T. als „Wächterhäuser“ zwischengenutzt wurden, wich der Sorge um Luxuswohnbauten, welche in die Nachbarschaft eingefügt werden.  Das ist ein erster Fokus. Nachverdichtung betrifft zweitens die Großsiedlungen, sodass sich auch Fragestellungen des Stadtumbaus von Großsiedlungen an der städtischen Peripherie und die Weiterentwicklung der Zwischenstadt behandeln lassen. Nachverdichtung umfasst zum dritten städtebaulichen Umstrukturierung von größeren Arealen, hier zumeist frühere Bahn-Nebenanlagen (Konversion). Jeder Fokus umfasst dabei auch Fragestellungen der Nutzungsmischung bzw. das Potenzial, aus Nachverdichtungsprojekten heraus diese strategisch weiterentwickeln zu können bzw. lokale Zentralitätsfragen neu zu beantworten („15-Minuten-Stadt“).

Die Lehrveranstaltung hat zwei outputorientierte Ziele. Zum einen sollen in mehreren workshopartig durch die Studierenden gestalteten Sitzungen die Themen „Wohnungspolitische Ziele und städtebauliche Formen der Nachverdichtung“, „Nutzungsmischung durch Nachverdichtung?“ und „Nachverdichtung im Kontext der Ziele der Leipziger Stadterneuerung 1990-2015“ aufbereitet, diskutiert und als Bericht dokumentiert werden (Diese Leistung ist auch komplett online und mit 3cr als sonstiges Wahlfach belegbar). Zum zweiten sollen zu mehreren Leipziger Stadtquartieren vergleichende Sondierungsstudien zur Praxis der Nachverdichtung angefertigt werden (6cr). Hierfür ist Ende Februar 2022 eine separate Kompaktwoche mit Kurzexkursion nach Leipzig in die jeweiligen Stadtquartiere geplant (Umfang 3 cr).

Die Lehrveranstaltung kombiniert die drei zentralen Programmatiken der Stadterneuerung, die sich sowohl in der Städtebauförderung (drei Fördersäulen seit 2020) als auch in den Modulen „Erneuerung von Stadt- und Ortsteilzentren“, „Stadtumbau, Konversion und Revitalisierung von Brachflächen“ und „Soziale Stadterneuerung“ und ist daher in allen drei Modulen anrechenbar.

Die Veranstaltung findet hybrid statt, mit Ausnahme dreier Präsenztermine während des Semesters gibt es digitale Lehre à 2 SWS im Wochenrhythmus, die auch als eigenes Wahlfach mit 3 cr belegt werden kann. Für Ende Februar ist eine Blockwoche mit Kurzexkursion nach Leipzig geplant, sofern die pandemische Lage es zulässt (Umfang 3 cr), für eine Online-Belegung der gesamten 6cr als Gesamtmodul werden Einzelfalllösungen gefunden.




Das Studio bietet Studierenden des ersten Bachelorsemesters eine allgemeine Einführung in den Fachbereich. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen städtische Livability und Wohnen in der Stadt Kassel. Unter dem Dach des Themas werden drei Stadtgebiete, nämlich Bettenhausen, Kasseler Haffen und Nord-Holland, studiert und analysiert. Im Laufe des Studios werden Entwürfe für die drei Gebiete entwickelt, um eine allgemeine Perspektive zu besserem Wohnen und städtischer Livability in Kassel zu konzipieren. Im Zuge dessen wird eine Exkursion innerhalb Deutschlands organisiert, um Strategien der Urban Livability aus vielfältigen fachlichen Perspektiven zu beleuchten und Erfahrungen von anderen Städten einzubeziehen. Das Studio spricht Studierende an, die sich später entweder für Stadtplanung, Architektur oder Landschaftsplanung entscheiden werden.

Stadtwende: Neue Volksbaukonferenz

Das Seminar knüpft an das Stadtwende-Projekt des BMBF zur Geschichte des DDR-Städtebaus an und setzt die Ergebnisse des Vorjahresseminars „Bausünden und Bürgerbegehren“ fort. Die Teilnahme an diesem Seminar ist keine Bedingung. Im Zentrum steht die sog. „Volksbaukonferenz“, die im Januar 1990 in Leipzig stattfand. Da es sich dabei um eine Veranstaltung handelte, die weit über das historische Ereignis hinausreichte und sehr viele aktuelle Bezüge parat hält (Beteiligungsfrage, Wohnungsfrage, Eigentumsfrage etc.), stellt dieses historische Ereignis einen geeigneten Gegenstand dar, um sowohl die Geschichte des DDR-Städtebaus im Allgemeinen, besonders aber die Ereignisse der „Wende“, die auch als „Dritte DDR“ bezeichnet werden können, zu behandeln. 

Das Seminar steht im Zusammenhang mit dem BMBF-Forschungsprojekt „Stadtwende“, an dem die Uni Kassel mitwirkt und das sich den Umbrüchen in den DDR-Altstädten widmet. Eine besondere Rolle spielte hier die Stadt Leipzig. Bei einer Exkursion wird dieser Modellort genauer erkundet. Die Seminar-Ergebnisse fließen dann auch in die Debatten im Forschungsprojekt ein. Zudem wird es zu dem Thema eine Ringvorlesung geben.

Das Seminar ist als Vertiefung von GdgU zu verstehen und kann erst ab dem 3. Semester besucht werden. Es ist offen für Master (Exkursion mit Begleitseminar).

Das Ergebnis des Seminars werden ein Magazin sein (anstelle eines Readers) sowie die Videodokumentation sein. Darin werden Einzelbeiträge zu den Seminarthemen zusammengestellt und gestaltet.

Es wird in Gruppen mit wechselnden Teams, mit Impulsbeiträgen (statt Referaten), mit Analysen zu historischem Material (Analyse des Films und anderer Quellen) und mit unterschiedlichen Kommunikations-Methoden gearbeitet (World-Café, Podiumsdiskussion etc.). Es wird eine Exkursion nach Leipzig durchgeführt – sofern zulässig. Aus dem Seminar können Studien- und Graduierungsarbeiten entstehen.

Literatur

Kegler, Harald (2007): Aufbruch in die „alte Stadt“, Zur Städtebauausbildung an der Architektur-Hochschule Weimar Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre – eine persönliche Momentaufnahme, in: Escherich, M.; Misch, Ch. Und Müller, R. (Hrsg.): Entstehung und Wandel mittelalterlicher Städte in Thüringen, Berlin, S. 322-335

Forschungsprojekt:

https://stadtwende.de/

Weitere Literatur wird im Seminar bekanntgegeben.